Danke für die tolle Fête

Liebe Gärtner*innen, wie fange ich an?

Einfach so: am 21. Juni, so um die Mittagszeit, Johannstadt: „Warum fahren da unten drei Leute mit Schubkarren Lautsprecher über den Fußweg?“ Vielleicht haben Menschen auf der Holbeinstraße sich besonders weit aus dem Balkon gelehnt – vielleicht ihr Fernglas aus der Vitrine genommen und mal genauer hingeschaut – vielleicht sind sie auch einfach die Treppe runtergegangen und in unseren Garten geschlendert.
Da jedenfalls haben Franz, Thomas und ich mit dem Aufbau angefangen. Etwas später wurde der Bauwagen zum Getränkelager und die Sommerküche nochmal gekehrt. Irgendwann trafen sich Kuchen und Salat auf feinstem Strickmuster – das Buffet wurde bunt und der Garten geschmückt. Ein einziges Gewusel rings um die Sommerküche. Franz hatte einen Nervenzusammenbruch vor dem Mischpult und ein Spatz ist gegen die Wimpelkette geflogen.
Viel los im Garten.

Ich möchte auf diesem Weg nochmal Danke sagen! Allen Beteiligten für das schöne Fest, die Hilfe bei allen großen und kleinen Dingen, die da so zu tun waren. Gemeinsam haben wir einen fröhlich-besinnlichen Abend auf die Beine gestellt. So ein wichtiger Ort wie die Johannstädter Oase muss auch mal gefeiert werden!
Ich hoffe es war für alle was dabei – leise Töne, schräge Töne – Gesänge am Lagerfeuer, ein blauer Schirm, fliegende Gedanken und über Stühle purzelnde Artisten. Und vor allem viele strahlende Kindergesichter!

Ich denke noch gern an den Freitag der Fête de la musique zurück. Für mich war das Ganze auch ein Abschied aus dem Johannstädter Gemeinschaftsgarten. In sieben Jahren hat sich viel verändert und ich siedle langsam ins hechtgruen über. Aber es bleibt ja im UFER-Universum, und da bleiben wir ja beieinder und unterstützen uns gegenseitig.
Ich werde in dennächsten Wochen zum Abschiedskuchen unter unsere Filmplane einladen. Wahrscheinlich wird das im August. Ansonsten gehen von den Spendeneinnahmen der Fête ein paar kleine Dankes-Schokotafeln an unsere Unterstützer*innen: den ASP, das Quartiersmanagement Johannstadt, die EHS und vor allem Franz Eisfeld für die Orga der Bands und seine starken Nerven zwischen XLR-Steckern und Mischpult. Der Rest steht dann zur Verfügung für einen goldenen Brunnen oder einen Rasenmäher – je nachdem, was so dran ist 😉

liebe Grüße, Erik